Prof. Dr. Ahmet Özdoğan

Klinischer Bereich

Schilddrüsenerkrankungen

Hashimoto, Knoten, Hyperthyreose, Schilddrüsenkrebs sowie totale/subtotale Thyreoidektomie.

Medizinisch geprüft vonProf. Dr. Hasan Ahmet Özdoğan, HNO und Kopf-Hals-Chirurgie

Wann ist eine Operation bei Schilddrüsenerkrankungen indiziert?

Eine Schilddrüsenoperation ist indiziert bei verdächtigen Knoten, biopsiegesichertem Karzinom, Kompressionssymptomen, unkontrollierbarer Hyperthyreose und großer Struma. Die moderne Thyreoidektomie schont den Nervus laryngeus recurrens und die Nebenschilddrüsen — postoperative Stimme und Kalziumhaushalt bleiben normal. Der Ansatz von Prof. Dr. Hasan Ahmet Özdoğan: korrekte Indikation, individueller Operationsplan und selektiver Einsatz der „Schilddrüsenlobektomie" statt einer radikalen Resektion, wo dies angemessen ist.

Moderne Schilddrüsenchirurgie

Die Thyreoidektomie ist in den letzten 20 Jahren dank intraoperativem Neuromonitoring, Lupenvergrößerung und mikroskopischer Dissektion deutlich sicherer geworden. Der Stimmerhalt sollte die Regel sein — nicht die Ausnahme.

Die OP-Entscheidung beruht stets auf klinischer Untersuchung + Ultraschall + Zytologie + (bei Bedarf) MRT / Szintigrafie. Wenn eine Lobektomie ausreicht, wird keine totale Thyreoidektomie durchgeführt.

Unterthemen

Häufig gestellte Fragen

  • Nein. Die meisten Schilddrüsenknoten sind gutartig und eine regelmäßige Ultraschallkontrolle reicht aus. Eine Operation wird bei verdächtigen Befunden (TIRADS 4–5), Größenzunahme oder maligner/verdächtiger Zytologie in der Feinnadelpunktion erwogen.

References

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