Prof. Dr. Ahmet Özdoğan

Klinischer Bereich

HNO- und Kopf-Hals-Chirurgie

Von HNO-Erkrankungen bis hin zur komplexen Kopf-Hals-Chirurgie — funktionsorientierte, akademisch fundierte klinische Versorgung.

HNO- und Kopf-Hals-Chirurgie — Klinischer Bereich
Medizinisch geprüft vonProf. Dr. Hasan Ahmet Özdoğan, HNO und Kopf-Hals-Chirurgie

Was ist HNO- und Kopf-Hals-Chirurgie und welche Erkrankungen umfasst sie?

Die HNO- (Hals-Nasen-Ohren-) und Kopf-Hals-Chirurgie umfasst die medizinische und chirurgische Versorgung der gesamten Anatomie zwischen Schädelbasis und Schlüsselbein. Sie reicht von häufigen Erkrankungen — Sinusitis, Schlafapnoe, Septumdeviation, Tonsillitis, Otitis media, Schwindel, Heiserkeit — bis hin zur Kopf-Hals-Onkologie (Schilddrüsen-, Kehlkopf-, Mundhöhlenkarzinome) und fortgeschrittenen Eingriffen wie der funktionellen Rhinoplastik. Der Ansatz von Prof. Dr. Hasan Ahmet Özdoğan: Ästhetik neben die Funktion stellen, niemals an ihre Stelle.

Klinisches Spektrum

Die HNO- und Kopf-Hals-Chirurgie zählt aufgrund ihrer anatomischen Komplexität zu den vielseitigsten Disziplinen der modernen Medizin. Atmung, Geruchssinn, Hören, Gleichgewicht, Stimmbildung und Schluckakt werden allesamt im Fachgebiet eines einzigen Spezialisten beurteilt. Diese funktionelle Wechselbeziehung — insbesondere bei onkologischen Fragestellungen — erfordert einen multidisziplinären Ansatz.

Jeder Patient unserer Klinik beginnt mit einer umfassenden HNO-Untersuchung. Endoskopische Nasenuntersuchung, Audiometrie, Vestibularistests sowie fiberoptische Larynx- und Pharynxinspektion werden bei Bedarf in derselben Sitzung durchgeführt. Der Behandlungsplan balanciert stets drei Komponenten: Krankheitskontrolle, Funktionserhalt und Lebensqualität des Patienten.

Funktionsorientierter Ansatz

In der modernen HNO-Chirurgie ist die Wahl zwischen "Ästhetik oder Funktion" eine künstliche Dichotomie. Eine sorgfältig geplante Septorhinoplastik erhält die Durchgängigkeit der Nasenklappe und verbessert zugleich die äußere Nasenform. Bei einer Thyreoidektomie ist die Schonung des Nervus laryngeus recurrens ein wichtiges Operationsziel; das postoperative Stimmergebnis kann je nach individueller Anatomie, Krankheitsausmaß und intraoperativem Befund variieren. Die Rehabilitationsplanung nach einer Laryngektomie beginnt bereits vor der Operation.

Dieser Ansatz beruht auf dem Prinzip des Funktionserhalts. Operationstechnik, postoperative Nachsorgeprotokolle und Patientenkommunikation sind auf dieses Prinzip ausgerichtet.

Unterthemen

Häufig gestellte Fragen

  • Eine standardisierte HNO-Untersuchung umfasst Otoskopie (Ohr), anteriore Rhinoskopie (Nase), Inspektion des Oropharynx und Palpation des Halses. Je nach Beschwerdebild können flexible Nasopharyngoskopie, fiberoptische Laryngoskopie, Audiometrie oder Tympanometrie ergänzt werden. Die endoskopische Beurteilung erfolgt in unserer Klinik in derselben Sitzung.

References

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